Mittwoch, 15. Februar 2017

Blogger-Aufruf!

Endlich ist das ebook zu meinem Print-Roman "Armania - Auf der Suche nach dem Bernsteinblut" erhältlich. Aus diesem Anlass suche ich nun 5 Blogger, die Lust haben das Buch als ebook zu lesen und auf ihrem Blog, Amazon und weiteren Portalen zu rezensieren.
Dies ist kein Gewinnspiel, sondern die Blogger werden von mir ausgewählt! 
Das Buch bedeutet mir sehr viel und es gab bei Print-Exemplaren bereits unschöne Überraschungen, daher schaue ich nun sehr genau hin.
Wer also Zeit und Lust hat, das ebook zu Rezensieren, der darf unter diesen Beitrag seinen Blog kommentieren, außerdem warum ihr das Buch lesen wollt und auf welchen Portalen ihr veröffentlicht.
Zeit ist bis Sonntag, den 19.02.2017
In den Kommentaren seht ihr den Link zu Amazon (mit Leseprobe) und den Klappentext.
Ich freue mich auf euch!


Hier geht es zu Amazon

Klapptentext: Rina ist glücklich. Sie hat nicht nur ihr Abitur bestanden, sondern auch die Liebe ihres Lebens gefunden. Doch dann geschieht etwas, womit niemand gerechnet hatte. Rinas Freund wird von seiner Vergangenheit eingeholt und schwebt kurz darauf in Lebensgefahr. Nur ein einziges Medikament kann ihn jetzt noch retten, doch dafür muss Rina in eine Welt reisen, die sie nicht kennt. Wird sie es schaffen, das Bernsteinblut rechtzeitig zu finden und ihre Liebe zu retten? ;
)

Donnerstag, 2. Februar 2017

Ich hab's getan!

Okay, Leute, ich habe Angst. Ich habe es wirklich getan. Das Exposé und die Leseprobe wurden an den Verlag meiner Wahl geschickt und jetzt heißt es Daumen drücken. Ich hoffe so sehr, dass es ihnen gefällt uns sie mehr lesen wollen und es veröffentlichen. Damit die Wartezeit nicht so lange dauert, habe ich nun die ersten beiden Zitate für euch. Eines von gestern, wo ich leider flach lag, und eines von heute. Ich bin sehr gespannt, was ihr dazu sagt :) Gerne dürft ihr spekulieren und eure Meinung kommentieren. Worum es genau geht, verrate ich noch nicht. Mal sehen, ob jemand drauf kommt :)

1) Regen. Wie witzig, wenn sich das Wetter plötzlich deiner Stimmung anpasst. Ich lach mich tot, wirklich. Haha. Als hätte jemand mein Innerstes nach außen gestülpt und über die Welt gekotzt. Über mir waberte der graue Himmel, aus dem sich haufenweise Bindfäden lösten und tief in meine Kleidung drangen. Ich war nicht einfach nur nass, genauso gut hätte ich auch gerade aus dem See kommen können. Vermutlich wäre es da sogar noch trockener gewesen. Missmutig stapfte ich durch die leeren Straßen, auf denen mir hin und wieder eilig laufende Gestalten mit Regenschirmen entgegen kamen. Bei diesem Wetter wollte niemand nach draußen und ich wollte nicht hinein. Nicht nach Hause. Aber wo sonst sollte ich hin? Draußen schlafen wollte ich dann nämlich auch nicht. Bei dem Wetter. Aber Hilfe konnte ich wohl kaum von jemanden erwarten. Ich hatte niemanden. Niemanden, der für mich und nur für mich das Fliegen gelernt hätte. Niemand, der es nicht wenigstens einmal versuchte. Schließlich flog man nicht für ein Mädchen wie mich. Man liebte es nicht und ließ sich für so jemanden schon gar keine Flügel wachsen.

2) Unruhig drehte sich Joshi in seinem Bett hin und her, den Blick in die dichte Dunkelheit seines Zimmers gerichtet. Warum, wusste er selber nicht genau, aber hin und wieder musste er diese tiefe Schwärze haben, um nicht das Gefühl zu bekommen, die Wände kämen näher. Plötzlich erschien ein schwacher Streifen Licht an der Wand. Erschrocken drehte Joshi sich zur Tür, von wo aus seine kleine Schwester zu ihm herüber schaute und unsicher an dem Saum eines seiner alten T-Shirts knetete, die sie oft trug. »Hey Isi, was ist los?«, fragte Joshi rau. »Es ist schon spät.«
»Ich kann nicht schlafen, wegen dieser Sache, die Nele erzählt hat.« Joshi drehte sich ganz zur Tür um, setzte sich in seinem Bett aufrecht und streckte die Hand aus. Seine Haare waren noch nass vom Duschen und eigentlich hatte er sich darauf gefreut endlich schlafen gehen zu können, seine Gedanken in der dunklen Nacht zu ertränken, aber seine kleine Schwester schien ihn jetzt zu brauchen und irgendwie erleichterte ihn das. Ablenkung, das hatte er das letzte Jahr über gemerkt, half.
»Komm her.« Isabelle schlurfte mit gesenktem Kopf auf ihn zu, krabbelte unter seine Decke und drückte sich fest an ihn.
»Da passiert schon nichts, hörst du? Sonst würde die Regierung uns bestimmt etwas davon sagen. Mach dir keine Gedanken darüber, sondern lieber über tolle Dinge, die du gemacht hast, oder machen willst.«
Joshi, spielst du mir was auf der Gitarre vor?«, wich Isabelle aus und schaute ihn mit nassen Augen erwartungsvoll an. »Ich hör dich so gern spielen, bitte!«