Dienstag, 19. Juli 2016

Gedicht

Ich habe gerade beim Aufräumen ein altes Gedicht von mir gefunden. Was denkt ihr? Weiß gar nicht mehr, von wann das ist :D

Wald. Stille. Allein.
Ich laufe und starre durch das Blätterdach.
Rinde. Der Himmel. So rein.
Jede Wolke hat eine Geschichte.
Wege. Hinter sich. Erlebnisse.
Niemand weiß sie, wir versuchen sie zu lesen.
Bilder. Figuren. Risse.
Und das Reh hüpft an uns vorbei.
Nacht. Mondschein. Sterne.
Die Fledermaus schreit schrill mit Schall.
Die Ruhe. Stille. Mag ich gerne.
Der Atemzug ein eisig kalter Fall.
Äste. Knacken. Laub.
Es raschelt, wenn der Wind es küsst.
Kälte. Angst. Ich glaub.
Ich gehe jetzt nach Haus zurück.

Montag, 18. Juli 2016

Feedback is coming :D

Momentan geht es bei mir etwas ruhiger zu, weil ich ein wenig angeschlagen bin und viel Stress hab. In den Semesterferien ändert sich das hoffentlich. Dann gibt es wieder mehr!
Aktuelle Info:
Die ersten beiden Testleser sind durch, die restlichen haben noch etwas Zeit. Bin schon gespannt, was ich überarbeiten muss. Vielleicht hat jemand auch Ideen, welcher Verlag passen könnte. Ist ja diesmal kein Fantasy.

Sonntag, 10. Juli 2016

Neuer Ausschnitt - wieder neues Projekt

Da ist das eine Projekt gerade bei den Testlesern, schon steht das nächste in den Startlöchern. Oder sagen wir, die nächsten Beiden. Hier mal ein kleiner Ausschnitt aus einem der Beiden Freue mich über Kommis :)

Das Schlimmste war aber, dass ich diesen Kerl scheinbar immer noch liebte. und zwar mit jeder Faser meines Körpers. Diese grünen Augen, die wie mein ganz persönlicher Urwald waren - ich konnte mich stundenlang darin verlaufen. Die verwuschelten dunklen Haare, die jedes Mal so aussahen, als wäre er gerade aus dem Bett aufgestanden und die so herrlich nach Kastanien rochen. Die starken Arme, mit denen er mich stets aufrecht gehalten hatte, damit ich nicht umfiel wie ein gefällter Baum. Und diese Lippen, so weich und sinnlich wie das schönste Kissen, auf der ganzen Welt.
Er hatte es geschafft, innerhalb von fünf Sekunden mein ganzes, bisheriges Leben zu zerstören und ich hasste ihn. Hasste ihn dafür, dass ich ihn noch immer so sehr liebte. So sehr, dass der Gedanke ihn zurück zu lassen, mir das Herz aus der Brust riss und ich innerlich verbluten würde.
Verdammt!, fluchte ich, als mir klar wurde, was das bedeutete. Ich musste schleunigst hier weg.