Sonntag, 22. Oktober 2017

Rezension: Enders - Lissa Price

Titel: Enders
Originaltitel: Enders
Autorin: Lissa Price
Format: HC, TB Broschur, ebook
Seitenzahl: 352
Genre: Dystopie/ All Age Fantasy
ISBN: 978-3-492-70264-5
Preis: 15,99 (HC), 9,99 (TB), 8,99 (ebook)
Übersetzung: Aus dem Amerikanische von Birgit Ress-Bohusch
Erscheinungsdatum: 2013
Reihe: Band 2 von 2
    HALLO CALLIE ...
    Ich glaubte, er sei für immer verschwunden. 
    Ich glaubte, ich hätte ihn besiegt. 
    Doch ich habe mich getäuscht. 
    Der Old Man ist zurück. 
    Und er weiß alles über mich.
    ...HATTEST DU SCHON SEHNSUCHT NACH MIR?

    Die 16-jährige Callie lebt in einer Welt, in der eine unheimliche Katastrophe zahlreiche Erwachsenenleben vernichtet hat. Und in der die jungen Menschen einer anscheinend ausweglosen Armut verfallen. Die einzige Möglichkeit für die jugendlichen Starters an Geld zu kommen, war bislang die Body Bank. Dort konnten sie ihre Körper an alte Menschen vermieten, um so ihr Überleben zu sichern. Doch jetzt droht eine noch viel größere Gefahr: Der Old Man, der mysteriöse Leiter der Body Bank, ist entkommen und trachtet Callie nach dem Leben. In einer erbarmungslosen Jagd wird ihr klar, dass das Geheimnis des Old Man dunkler ist, als sie es jemals erahnen konnte ...
    Erinnert an das erste Cover und hat den gleichen Effekt. Es macht neugierig, es ist geheimnisvoll und passend zur Geschichte. Mehr gibt es hierzu nicht zu sagen :) Achso, und das weiß passt natürlich zum Schwarz von Band 1.
    Die Geschichte knüpft genau dort an, wo Band 1 zuvor aufhörte. Generell gibt es zu diesem Buch nicht sonderlich viel zu sagen, da alles von Band 1 auch hierauf zurück zu führen ist. Gekauft habe ich es allerdings nicht, wie zuvor geplant, da mich Band 2 in der Bücherei anlächelte und somit die Entscheidung abgenommen wurde. 
    Durch die Einführung ist man auch hier wieder schnell in der Geschichte und der Handlung, begleitet Callie durch ihr Leben als gezeichnete Starter - oder wie sie nun heißen: Metallos - und erfährt sogar, wie die Erwachsenen genannt werden: Middle. 
    Lissa Price schreibt auch hier wieder flüssig und nicht zu überladen mit unwichtigen Kleinigkeiten. Auch die körperlichen Merkmale der Figuren werden hier ebenfalls nicht zu genau beschrieben und lassen so Freiraum für die eigene Fantasie.
    Die Beziehung zwischen Callie und Michael wird hier zwar ein wenig klarer, aber noch immer nicht sonderlich deutlich. Zudem gibt es einen neuen Charakter, wie es zuvor in Band 1 Blake gewesen ist. Der hingegen kommt so gut wie gar nicht mehr vor, was ich etwas schade finde. Er wird einfach fallen gelassen, als würde er nicht mehr in das Konzept passen und Callie wird somit in ein anderes Licht gerückt, erscheint viel Oberflächlicher, weil es ihr sehr nach dem Äußeren geht. Zudem werden die gleichen Gefühle beschrieben, wie in Band 1 zu Blake, was die Glaubwürdigkeit ein wenig raubt. 
    Das Ende ist okay aber irgendwie nicht sonderlich spektakulär. Ich hatte mir ein wenig mehr Action versprochen.
    Wirklich hängen geblieben ist es nicht. Schon wenige Tage später kann ich mich kaum noch an den Inhalt erinnern. Was ich aber noch weiß ist, das es sich recht flüssig und gut durchlesen lässt. Innerhalb eines Tages (den ich viel in der S-Bahn verbrachte) hatte ich das Buch ausgelesen. Das schafft auch nicht jedes Buch. In diesem Sinne kann ich sagen, das es ein gutes Buch für Zwischendurch oder als Zweitbuch ist. Die Geschichte verschwimmt, wenn man sie weg legt, man ist aber dafür sofort wieder voll drin, sobald man darin liest. Kein Gedanken-Blockierer wie so manch ein Buch :D
    Gutes Buch für zwischendurch, jedoch ein wenig hinter Band 1.

    »›Enders‹ ist ein großartiger zweiter Band. Ein mitreißender Schreibstil, eine spannende Geschichte und viele Gefühle ziehen den Leser in seinen Bann und lassen ihn auch wirklich erst los, wenn man die letzte Seite umgeschlagen hat.«   legimus.de
    »Während das erste Buch durch das alptraumhafte Motiv des Körpertausches faszinierte, punktet der Folgeroman vor allem durch Tempo und unerwartete Wendungen. Wer ›Starters‹ mochte, den wird auch ›Enders‹ in seinen Bann ziehen.«   Hamburger Morgenpost
    »›Enders‹ ist ein atemberaubender Abschluss! Diese Dilogie ist ein Muss für jeden Dystopie Fan und für solche, die es noch werden wollen.«   Der Kinderbuch-Lotse
    »Der spannende Fantasy-Roman punktet wieder mit vielen unerwarteten Wendungen und entwickelt sich zum absoluten Pageturner. Ein grandioses Buch für jugendliche Leser ab 14 Jahren und Erwachsene, die fesselnde Fantasy-Romane mögen.«   suite101.de
    »›Enders‹ kann seinem Vorgänger ›Starters‹ durchaus das Wasser reichen. Nach einem leichten Einstieg und einer kurzen Ruhepause fällt man in einen Sog aus Spannung, Hoffnung, Nervenkitzel, Emotionen und fantastischen Überraschungsmomenten.«   His+Her Books
    »Genau wie sein Vorgänger ist auch ›Enders‹ von Lissa Price wieder ein spannendes Jugendbuch. Man trifft hier auf altbekannte und einige neue Personen und erlebt einige Überraschungen. Wem ›Starters‹ gefallen hat, der wird ›Enders‹ bestimmt auch mögen.«   fictionfantasy.de
    »Eine faszinierende Endzeitstory, die eine alptraumhafte Science-Fiction-Vision schildert, gleichzeitig aber auch den Mut und den Willen der Ich-Erzählerin, sich und ihrer Familie eine selbstbestimmte Zukunft aufzubauen. Fesselnd!«   AGM Magazin
    Lissa Price ist Drehbuchautorin und lebt nach mehreren Aufenthalten in Japan und Indien heute in Kalifornien. Ihr Roman »Starters« ist das höchstgehandelte Debüt der letzten Jahre.

    Samstag, 21. Oktober 2017

    Rezension: Der Name des Windes - Patrick Rothfuss

    Titel: Der Name des Windes - Die Königsmörder-Chronik. Erster Tag
    Originaltitel: The Name of the Wind. The Kingkiller Chronicle. Day One
    Autor: Patrick Rothfuss
    Format: HC gebunden mit Schutzumschlag und Lesebändchen, ebook, Broschiert
    Seitenzahl: 864 Seiten
    Genre: Fantasy
    ISBN: 978-3-608-93815-9
    Preis: 24,95
    Übersetzung: Aus dem Englischen von Jochen Schwarzer, Gedichte und Lieder von Hans-Ulrich Möhring
    Erscheinungsdatum: 2008
    Reihe: Band 1
      Der Name des Windes erzählt die Geschichte von Kvothe, dem berühmtesten Magier seiner Zeit. Der Auftakt der Trilogie Die Königsmörder-Chronik

      "Für mich ist Der Name des Windes die überzeugendste Fantasy sein Tolkiens Herr der Ringe..." Denis Scheck

      Als bestes Fantasybuch des Jahres mit dem Publishers Weekly Award ausgezeichnet


      »Vielleicht habt ihr von mir gehört« ... von Kvothe, dem für die Magie begabten Sohn fahrender Spielleute. Das Lager seiner Truppe findet er verwüstet, die Mutter und den Vater tot - »sie haben einfach die falschen Lieder gesungen«. Wer aber sind diese Chandrian, die weißglänzenden, schleichenden Mörder seiner Familie? Um ihnen auf die Spur zu kommen, riskiert Kvothe alles. Er lebt als Straßenjunge in der Hafenstadt Tarbean, bis er auf das Arkanum, die Universität für hohe Magie aufgenommen wird. Vom Namenszauber, der ihn als Kind fast das Leben gekostet hätte, erhofft sich Kvothe die Macht, das Geheimnis der sagenumwobenen Dämonen aufzudecken.

      Im Mittelpunkt dieses Leseabenteuers steht ein großer Magier und leidenschaftlicher Wissenschaftler, ein Musiker, dessen Lieder die Sänger zum Weinen bringen ... und ein schüchterner Liebhaber.
      Das Cover gehört durchaus zu denen, die mich neugierig machen. Es ist schlicht, hat etwas mysthisches und deutet ziemlich klar auf Fantasy hin. Tatsächlich habe ich das erste Mal darauf reagiert, als ich dachte es ist ein Buch, welches ich bereits in meinem Regal stehen habe. Habe ich aber nicht. Ich habe es verwechselt mit dem Cover von "Das Flüstern der Nacht" von Peter V. Brett. Nachdem ich erfahren hatte, das dies ein ganz anderer Autor und eine ganz andere Geschichte ist (Klappentext sei Dank), landete es auf meiner Wunschliste. Und schließlich, dank der Bücherei, bei mir zuhause.
      In erster Linie kann ich sagen: Gutes Buch. Nicht phänomenal, nicht herausragend, nicht atemberaubend, aber gut. Okay, okay: Sehr gut. Aber eben nicht perfekt. 
      Nein, Rechtschreibfehler habe ich keine gefunden, falls das jemanden interessiert (vermutlich nicht).
      Die Einleitung habe ich gefunden und als sehr interessant angesehen. Zuerst spielt die Geschichte in der Gegenwart der Story. Das Bedeutet, dass es zwar in der Vergangenheit geschrieben wurde, jedoch für die Figuren in der Gegenwart spielt. Der Sinn wird später erleutert. Hauptprotagonist ist Kvothe, der als Wirt arbeitet und über den in der dritten Person gesprochen wird, so wie über alle anderen auch. Das ganze geht mehrere Seiten und Kapitel so, wobei man auch den ein oder anderen Charakter kurz kennen lernen darf, aber nicht sonderlich im Gedächtnis behält. Dann kommt Besuch und hier ändert sich alles. Denn Kvothe beginnt seine Geschichte zu erzählen. Er sagt dabei von Anfang an, das er drei Tage brauchen wird, um alles zu erzählen. Dieses Buch ist Tag eins seiner Erzählungen, was man leider am Ende sehr stark zu spüren bekommt. Aber dazu später mehr und auch ohne Spoiler!
      Zurück zur Zeit. Kvothe beginnt also zu erzählen und das macht er, natürlich, in der Ich-Perspektive. Die meisten Kapitel in diesem Buch sind also aus Kvothes Sicht geschildert, abgelöst von einigen wenigen Zwischenkapiteln, in denen der Autor erwähnt, was gerade in der "Gegenwart" geschieht. Also zu dem Zeitpunkt, wo Kvothe von seiner Geschichte bereichtet. Dem ersten Tag. Ich der Ich-Geschichte hingegen geht es um viele Jahre.
      Und damit kommen wir auch gleich zum Thema Spannung. Die war hier, keine Frage. Durch die verschiedenen Erzähltechniken und die Gabe die "gesprochene" Geschichte auch wirklich wie diese klingen zu lassen, entsteht eine gewisse Grundspannung. Wirklich darüber hinaus geht es aber nicht. Es gibt nicht wirklich Momente, in denen mir das Herz in die Hose gerutscht ist oder ängstlich in meiner Brust geschlagen hat. Vielleicht wird es deshalb so sehr mit "Herr der Ringe" verglichen, weil ebenfalls sehr viel erzählt wird. Allerdings habe ich Tolkiens Werk noch immer nicht lesen können (da passiert ja gefühlt gar nichts), wobei ich hier trotz recht konstanter Spannung Lust und Interesse hatte weiterzulesen.
      Möglicherweise lag das an der angenehmen Schreibweise von Patrick Rothfuss, vielleicht auch an den Charakteren, denen er Leben einhauchte, vielleicht auch, weil man von Anfang an weiß, dass es in Kvothes Leben sehr interessante Momente gab und darauf wartet, das diese eintreffen. Die wirklich interessanten kommen aber leider nicht am ersten Tag vor. Es geht um seine Kindheit, seine Jugend und die ersten Erfahrungen im Reich des Erwachsenen. Seine Ausbildung. Die wirklich interessanten Dinge jedoch geschahen, vermutlich, danach. 
      Und genau damit spielt das Buch. Es ist Tag 1, es folgen noch zwei Bücher und das soll man merken. Die Ich-Geschichte bricht abrupt an, es ist Abend in der geschichtlichen Gegenwart und keiner weiß, wie es weitergeht. Der Cliffhanger ist nüchtern und absolut gemein. 
      Patrick Rothfuss hat eine realistische Handlung in der Fantasy geschaffen und da man nie weiß, wann ein Tag zuende geht, ist auch das Ende des Buches nicht vorhersehbar. 
      Das Genre ist in jedem Falle getroffen worden und das Buch hat seinen Ruf verdient, wenngleich mir persönlich einfach die Spannung gefehlt hat. 
      Ich würde gerne weiter lesen, habe aber nicht so einen großen Drang wie bei einer Reihe, bei der schon der erste Band eine körperliche Erfahrung war. 
      Aus diesem Grund gebe ich dem Buch vier Sterne, aber es hat durchaus auch mehr verdient.
      1973 erblickte ein junger Mann in Wisconsin das Licht der Welt. Er landete schließlich als Englisch-Dozent am Steve Point College in noch immer dieser Ortschaft namens Wisconsin. Doch scheinbar zog es Patrick Rothfuss in die Ferne, genauer gesagt in fremde Welten. 
      Mit der Königsmörder-Chronik wurde er weltweit bei Kritikern und Fantasylesern beliebt und landete schnell ganz weit vorne auf den Bestseller-Rängen. 
      Im Jahre 2007 erhielt "Der Name des Windes" den Quill Award und zugleich den Publishers Weekly Award im Bereich "bestes Fantasy-Buch des Jahres."
      Es folgte 2008 der 11. Platz der Bestsellerliste der "New York Times Book Review" und im Jahre 2009 der "Deutsche Phantastik Preis" für das beste internationale Fantasybuch des Jahres.

      Ich sage nur: Hut ab!

      Mittwoch, 11. Oktober 2017

      Rezension: Die röte Königin (Die Farbe des Blutes) - Victoria Aveyard

      @Carlsen - Verlag
      Titel: Die rote Königin (Die Farben des Blutes)
      Originaltitel: Red Queen
      Autorin: Victoria Aveyard
      Verlag: Carlsen
      Format: HC (15x22), TB, ebook
      Seitenzahl: 512
      Genre: Fantasy
      ISBN: 978-3-55158326-0
      Preis: 19,99 (HC)
      Übersetzung: Birgit Schmitz
      Erscheinungsdatum:
      Altersfreigabe: Ab 14 Jahre
      Reihe: Band 1
        Rot oder Silber – Mares Welt wird von der Farbe des Blutes bestimmt. Sie selbst gehört zu den niederen Roten, deren Aufgabe es ist, der Silber-Elite zu dienen. Denn die – und nur die – besitzt übernatürliche Kräfte. Doch als Mare bei ihrer Arbeit in der Sommerresidenz des Königs in Gefahr gerät, geschieht das Unfassbare: Sie, eine Rote, rettet sich mit Hilfe besonderer Fähigkeiten! Um Aufruhr zu vermeiden, wird sie als verschollen geglaubte Silber-Adlige ausgegeben und mit dem jüngsten Prinzen verlobt. Dabei ist es dessen Bruder, der Thronfolger, der Mares Gefühle durcheinander bringt. Doch von jetzt an gelten die Regeln des Hofes, Mare darf sich keine Fehler erlauben. Trotzdem nutzt sie ihre Position, um die aufkeimende Rote Rebellion zu unterstützen. Sie riskiert dabei ihr Leben – und ihr Herz ...
        Wirklich atemberaubend ist es nicht und ich bin nicht mal mehr sicher, ob ich es zur Hand genommen hätte, wenn nicht das gesamte Internet immer wieder dieses Buch auf irgend eine Weise erwähnt hätte. Die Farben passen in jedem Falle gut zum Cover und das Mädchen, welches zur Hälfte auf jeder Seite steht auch auf den Inhalt.
        Ich habe lang gezögert, da ich mit den Büchern vom Carlsen Verlag bisher eher schlecht als recht zurecht kam. Wer meine Rezensionen verfolgt, hat das vielleicht auch schon gemerkt. Als das Buch dann in der Bücherei stand, habe ich beschlossen es zu wagen. Und war positiv überrascht. 
        Die Einführung war recht vielversprechend und mit den Figuren kam ich gut zurecht. Ich habe schnell durchschaut, dass es zwei Blutarten gibt und die silbernen höher stehen, als die roten. Die Beziehung zwischen Kilorn und Mare erinnerte mich ein wenig an Katniss und Gale. Die Beziehung von Mare und dem jungen Prinzen wie die Beziehung zwischen Katniss und Peeta. Überhaupt hatte ich beim Lesen oft das Gefühl Bestandteile von den Hunger-Games zu lesen, obwohl es sich hier um eine ganz andere Geschichte und Handlung handelt.
        Gestört hat mich auch, dass es ziemlich oft inhaltliche Sprünge gab, die mich ein wenig verwirrten. So redet Mare z.B. mit einem fremden jungen Mann und sobald sie ihre Geschichte beendet hat (ohne wörtliche Rede) weiß er ihren Namen und sie seinen. Ich hätte zumindest gerne gehabt, wie sie sich einander vorstellen. 
        Auch auf dem Königshof ist sie zu schnell mit von der Partie. Es erscheint mir unrealistisch, dass sie gerade fünf Minuten am Königshof als Dienerin arbeitet und sofort beim wichtigsten Bankett der Silbernen ist, nur damit dort passieren kann, worum es im Rest des Buches geht. Sie wurde nicht einmal eingearbeitet. Außerdem wirft Mare ziemlich offen damit um sich, dass sie stets die Silbernen im Dorf bestohlen hat - und niemand sagt was.
        Die Spannung war gut, der Schreibstil bis auf weiteres verständlich und flüssig. Die Charaktere waren mir auf ihre Art sympatisch, auch wenn ich nicht mit allem einher gehen konnte, was sie für Ansichten hatten. In jedem Falle gab es nicht zu viele Figuren, so dass man einen guten Überblick behalten konnte. 
        Die Geschichte hat einen roten Faden, der sich durch die Handlung zieht und eine überraschende Wendung, mit der ich tatsächlich nicht gerechnet hätte. Ich wusste jedenfalls lange nicht, wie das Buch ausgehen könnte.
        Am Ende gibt es einen Cliffhanger.
        Überraschend gut.


        Buxtehuder Bulle 2015
        Spiegel-Bestseller

        Freitag, 6. Oktober 2017

        Buch-Berlin 2017 - Ich bin dabei!


        Wie der ein oder andere sicherlich bereits mitbekommen hat, findet auch in diesem Jahr wieder eine Buchmesse in Berlin statt. Zwar ist sie noch nicht so bekannt, wie die LBM oder FBM, aber genau das macht sie zu einem enspannteren Erlebnis. Günstige Eintrittspreise, zahlreiche Veranstaltungen und auch die Möglichkeit, sich über die Bücher von Selfpublishern und kleinen Verlagen zu informieren. Verkauft werden diese ebenfalls am Stand, meist sogar mit Signaturen. Goodies und nette Gespräche inklusive. Dieses Jahr ist es bereits das vierte Mal! Und ich bin dabei!

        Letztes Jahr war ich auf dieser Messe zum ersten Mal als Autorin dabei und mit Freuden darf ich verkünden, dass es auch diesmal wieder der Fall ist. Und diesmal darf ich sogar lesen! Ich habe tatsächlich einen Platz in einer Lesung ergattert und freue mich, wenn ich euch dort begegne und für meine Geschichte begeistern kann. Natürlich dürft ihr mir dort Fragen stellen und das Buch signieren lassen! Weitere Infos zu meiner Lesung gebe ich euch noch bekannt. Fest steht derzeit Samstag, der 25.11. um 11.10 Uhr bis 11.40 Uhr in Raum 1.
        Hier ein paar Infos zur Messe:
        Das ganze findet im November, genauer gesagt am Wochenende des 25. und 26.11 zwischen 10 und 18 Uhr statt. Vor allem für all diejenigen, die es dieses Jahr nicht nach Leipzig und/oder Frankfurt geschafft haben, bietet die Buch.Berlin die Gelegenheit für das vorweihnachtliche Bücherstöbern. Sei es, um Geschenke für die Lieben zu finden oder einfach seine Wunschliste oder den SuB (bei Zeiten auf RuB) auszubauen. Es ist für jeden etwas dabei und auch keinesfalls so überlaufen, wie auf den großen Messen!
        Etwa 280 unabhängige Verlage und Selfpublisher aus Deutschland stellen ihr Programm für euch vor. Hier findet ihr vielleicht sogar Schätze, die es nicht in jeder Buchhandlung gibt!
        Neben Ständen wie den vom Amrun Verlag, dem Bundesamt für magische Wesen oder Autoren, die ihr vielleicht schon immer kennen lernen wollt, sind auch bekannte Gesichter, wie der Drachenmond Verlag, der SadWolf Verlag, der Sternensand Verlag und der Talawah-Verlag vor Ort!
        Für die Autoren unter euch, gibt es auch die Möglichkeit sich an den Ständen von BoD und Co. zu informieren.
        Der Ort des Geschehens ist auch dieses Jahr wieder das Estrel am S-Bahnhof Sonnenallee. Neben dem tollen Ambiente und ausreichend (kostenpflichtigen) Parkplätzen gibt es hier auch die Möglichkeit, sich ein leckeres Catering schmecken zu lassen, um den Tag zu genießen.

        Eintritt für die Messe liegt bei 5,-, für Auszubildende, Studenten, Schwerbehinderte, Arbeitslosengeld II-Empfänger und Rentner sogar nur 2,50€!! Kinder und Jugendliche bis 16 Jahre, so wie Schüler mit Schülerausweis haben freien Eintritt. Karten vor Ort! Die Buch.Berlin ist barrierefrei.

        Parallel zur Messe kann man sich auch zur Buch.Berlin-Tagung anmelden und an zahlreichen Workshops, Vorträgen und Informationsveranstaltungen für angehende Autoren, Verlage oder Marketing informieren.

        Weitere Infos findet ihr auf der Website
        http://www.buchmesse-berlin.com
        und auf Facebook www.facebook.com/buchberlin.

        Ich freue mich auf euch!

        Buchstand Shanti M.C. Lunau, 3. Buch.Berlin, 2016


        Mittwoch, 4. Oktober 2017

        Rezension: Starters - Lissa Price

        Titel: Starters
        Originaltitel: Starters
        Autorin: Lissa Price
        Verlag: Piper Verlag
        Format: HC, TB, ebook
        Seitenzahl: 400
        Genre: Dystopie
        ISBN: 978-3-492-70263-8
        Preis: 15,99 (HC), 9,99 (TB), 8,99 (ebook)
        Übersetzung: Birgit Ress-Bohusch
        Erscheinungsdatum: 16.04.2013
        Reihe: Band 1 von 2
          Deine Zukunft gehört dir ...
          1. Vorsicht! Sie haben den Körper eines anderen Menschen gemietet.
          2. Es ist nicht gestattet, den gemieteten Körper zu verändern oder zu verletzen.
          3. Wir haften nicht für illegale oder gefährliche Aktivitäten, die Sie mit dem gemieteten Körper ausüben.
          ... doch dein Körper gehört uns!

          Die 16-jährige Callie verliert ihre Eltern, als eine unheimliche Infektion alle tötet, die nicht schnell genug geimpft werden – nur sehr junge und sehr alte Menschen überleben. Während die Alten ihren Reichtum mehren, verfallen die Jungen der Armut. Hoffnung verspricht die Body Bank, ein mysteriöses Institut, in dem Jugendliche gegen Geld ihre Körper verleihen können. Das Bewusstsein des alten Menschen übernimmt den jungen Körper für eine Zeit, um wieder jung zu sein. Doch bei Callie geht es schief: Sie erwacht, bevor sie erwachen darf – in einem Leben, das ihr völlig unbekannt ist. Anstelle ihrer reichen Mieterin bewohnt sie eine teure Villa, verfügt über Luxus im Überfluss und verliebt sich in den jungen Blake. Bald aber findet sie heraus, dass ihr Körper zu einem geheimen Zweck gemietet wurde – um einen furchtbaren Plan zu verwirklichen, den Callie um jeden Preis verhindern muss ...
          Seit knapp einem Jahr lebt die sechzehnjährige Callie mit ihrem Bruder Tyler und ihrem Freund Michael auf der Straße. Seit der Krieg ihre Eltern mit einer tödlichen Krankheit infizierte und sie, so wie viele andere Kinder, zu Waisen machte. Um nicht in eines der furchtbaren Heime zu kommen, schlagen sich die drei selbst durch, stets auf der Flucht vor den Marshals. Doch Tyler, ihr siebenjähriger Bruder, ist krank. Callie braucht Geld, damit sie ihm endlich Medikamente und ein richtiges Zuhause finanzieren kann. Als sie keinen anderen Ausweg mehr sieht, geht sie zur Body Bank und bietet ihren Körper als Mietobjekt an. Doch etwas geht schief und plötzlich ist Callies Leben nicht mehr wie es war.
          Das Cover finde ich gut gewählt und sehr interessant. Die Kopfkontur ohne Gesicht spiegelt die Geschichte wieder. Ein Körper ohne Gesicht. Ein Körper, von dem nicht sicher ist, wer ihn bewohnt. Die dunkle Farbe hat etwas düsteres, dystopisches. Der Titel und die schlichte Aufmachung des Covers machen neugierig auf mehr und auch der Klappentext weckt das Interesse meinerseits.
          Nachdem ich im Internet zufällig auf das Buch gestoßen bin, habe ich es im Anschluss in der Bücherei gesehen und mitgenommen. Ich bin mir ziemlich sicher, es mir noch zu kaufen, da ich so gerne wissen möchte, wie es weitergeht.
          Schon durch die Einführung ist man direkt in der Geschichte drin und bekommt recht schnell einen Überblick über Callies Leben und das, was sie zu bestimmten Taten antreibt. Die Namenswahl von Starters und Enders ist interessant und ich frage mich, ob sie erst nach dem Krieg zustande kamen. Ich hätte gerne gewusst, wie die Erwachsenen genannt worden wären.
          Nicht ganz klar ist, in welcher Zeit die Geschichte spielt aber es scheint nicht weit in der Zukunft zu liegen. Für die Geschichte ist dies aber auch nicht wichtig.
          Lissa Price schreibt sehr verständlich, flüssig und nicht mit Details überladen. Mann kann sich die Protagonistin nach eigenen Vorstellungen imaginieren, da keine genauen Angaben gegeben sind. Auch von den anderen Figuren gibt es stets nur einen groben Abriss, was ich persönlich sehr angenehm finde, weil ich nicht mit körperlichen Merkmalen überhäuft werde. Und das, obwohl es in diesem Buch hauptsächlich um Körper geht! Ich kann mir die Figuren selbst zusammenstellen und habe dennoch einen guten Blick in die Geschichte. Hier ist die Handlung im Vordergrund, was mir sehr gut gefällt.
          Callie ist mir sehr sympathisch und die Gründe, weswegen sie handelt, sind für mich klar nachvollziehbar. Sie ist authentisch und spinnt meine Gedanken weiter.
          Auch die Anzahl der Charaktere ist angemessen und fast alle wichtig für die Geschichte. Lediglich die Beziehung zwischen Callie und Michael wird mir nicht klar, aber da es der Protagonistin auch so zu gehen scheint, passt das wieder.
          Während des gesamten Lesens gab es eine gewisse Spannung, auf der weitere Spannungselemente aufbauten. Es gab keine Absacker oder Passagen der Langeweile.
          Auch die Idee des Buches fand ich interessant umgesetzt und das Ende war für mich definitiv nicht vorhersehbar. Es gibt eine kleine aber entscheidende Wendung der Geschichte, die das Interesse auf einen zweiten Band verstärkt. Schon nach der Hälfte war ich mir sicher, das ich den zweiten Band unbedingt lesen möchte.
          Die Geschichte folgt mit einer überzeugenden Handlung einem roten Faden und endet mit einem kleinen aber dennoch starken Cliffhanger.
          Ich werde ausschau nach dem zweiten Band halten.
          Absolute Leseempfehlung meinerseits.

          »Spannend zu lesen, nicht nur für Jugendliche.« 
          Ruhr Nachrichten
          »Eine spannende Geschichte, die den Blick in beide Richtungen erlaubt, und nicht verurteilt oder moralisiert.«  
          Augsburger Allgemeine
          »In diesem Jahr ging der Eselsohr-Preis an den düsteren Science-Fiction-Roman "Starters". (...) Die beängstigende, zugleich aber auch faszinierende Vision begeisterte die Jury. Ebenso gefiel die Spannung, die die Autorin im Laufe der Geschichte aufbaut.«   
          Westdeutsche Zeitung
          »Die Vision, die Lissa Price in ihrem Roman entwirft, ist beängstigend und spannend zugleich.«   
          Märkische Allgemeine
          »Die Autorin hat mit der Body-Bank eine glaubhafte Organisation geschaffen, dass man fast Angst vor der eigenen Zukunft bekommt. Mir hat Starters von der ersten bis zur letzten Seite sehr gut gefallen.«   
          Eselsohr
          »Der erste Band der neuen Reihe fasziniert (…) durch die spannende und beklemmende Geschichte mit vielen unerwarteten Wendungen. (…) auch für Erwachsene spannend zu lesen und das gleich von der ersten Seite an.«   
          Westfalenblatt
           
          »Lissa Price ist mit dieser düsteren Zukunftsvision ein überzeugendes Debüt gelungen, das durch eine innovative Idee, eine dichte Atmosphäre, viel Spannung und glaubwürdige Protagonisten besticht!«   
          Bücher
           
          Phantastisch-Magazin

          »"Starters", der Debütroman der amerikanischen Drehbuchautorin Lissa Price, enthält alles, was das Herz einer jungen Leserin höher schlagen lässt: Liebe, Drama, Familie, Freundschaft. Die Story ist fesselnd und abwechslungsreich geschrieben.«  
          Phantastisch-Magazin
          Sat.1-Frühstücksfernsehen

          »Das ist eine spannende Geschichte. Wie leicht könnte man aber der Konzentration auf die Plausibilität des Plots aus der erzählerischen Balance geraten. […] Lissa Price erfüllt diese Anforderungen mit für eine Romandebütantin erstaunlichem Geschick.«   
          Sat.1-Frühstücksfernsehen
          »Der Sci-Fi-Roman "Starters" ist das höchstgehandelte Debüt der letzten Jahre.«   
          Freundin
          »Liebes-, Endzeit- und Science Fiction-Roman gespickt mit einer ordentlichen Portion Gesellschaftskritik - das alles steckt in Lissa Prices Erstlingswerk.« 
          transkript - Life-Science-Magazin
          »Wir haben es hier mit einem ideenreichen und spannenden Plot zu tun, der einen von der ersten Seite an gefangen nimmt und mitreißt.« 
          Jugendbuch-Couch.de

          Die Drehbuchautorin Lissa Price lebt nach einigen Aufenthalten in Japan und Indien nun in Kalifornien. Mit "Starters" schaffte sie ihr Roman-Debut. Mitlerweile wird sie in über dreißig Sprachen übersetzt.

          Montag, 2. Oktober 2017

          Rezension: Dark Elements - Steinerne Schwingen - Jennifer L. Armentrout

          @HarperCollins
          Titel: Dark Elements - Steinerne Schwingen
          Originaltitel: White Hot Kiss
          Autorin: Jennifer L. Armentrout
          Format: Gebunden (Taschenbuch, ebook)
          Seitenzahl: 368
          Genre: Fantasy
          ISBN: 978-3-95967-003-6
          Preis: 16,90 (Gebunden) 10,99 (TB/ebook)
          Übersetzung: Ralph Sander
          Erscheinungsdatum: 10.09.2015
          Reihe: Band 1
            Ich kann Dämonen aufspüren, denn ich bin eine von ihnen.
            Ich kann den Menschen bis in die Seele schauen.
            Und ich kann sie ihnen rauben - mit einem Kuss.

            Nichts wünscht Layla sich sehnlicher, als ein ganz normaler Teenager zu sein. Aber während ihre Freundinnen sich Gedanken um Jungs und erste Küsse machen, hat sie ganz andere Sorgen: Layla gehört zu den Wächtern, die sich nachts in Gargoyles verwandeln und Dämonen jagen. Doch in ihr fließt auch dämonisches Blut - und mit einem Kuss kann sie einem Menschen die Seele rauben. Deshalb sind Dates für sie streng tabu, erst recht mit ihrem heimlichen Schwarm Zayne, dem Sohn ihrer Wächter-Ersatzfamilie. Plötzlich wird sie auf einem ihrer Streifzüge von dem höllisch gut aussehenden Dämon Roth gerettet ? und er offenbart ihr das schockierende Geheimnis ihrer Herkunft!
            Nichts besonderes und doch ein Hingucker. Mit Verschlingungen ist hier auf dem metallic-grünen Cover ein Flügel im Tattoo-Stil aufgedruckt. Darüber in goldener Schrift der Titel des Buches gestanzt. Zumindest auf das Genre wird hiermit deutlich hingewiesen und so schlicht es auch gehalten ist, lockt es doch neugierige Fantasy-Fans an. Die silbere Schrift von Titel und Klappentext ist jedoch schwer zu lesen.
            Zugegeben, ich hatte so meine Schwierigkeiten mit dem Buch anzufangen, war ich doch nach Obsidian ein wenig skeptisch. Immerhin hatte dieses Buch von mir ziemlich Kritik einstecken müssen, weil mir die Schwärmerei von Deamon so auf die Nerven ging. Ich hatte Angst, das ich hier wieder nur von einem Mädchen lesen würde, deren Gedanken nichts anderes können, als um das Aussehen eines Jungen zu schweifen. Trotzdem nahm ich das Buch aus der Bücherei mit. Und ich hatte Glück.
            Die Einführung beginnt direkt mitten im Geschehen, was gut ist. Dabei erfährt man sogleich, was Laylas Aufgabe im Kreise der Wächter ist und wie viele Menschen in ihrem Umfeld von ihrer Gabe wissen. Tatsächlich lernt man schon im ersten Kapitel sehr viel über Layla kennen, was den Einstieg in die Geschichte erleichtert.
            Auch Spannung schaffte die Autorin meiner Meinung nach hier auf angenehme Weise aufzubauen, ohne es zu langweilig klingen zu lassen.
            Ihr Schreibstil ist verständlich, flüssig und nicht mit Details überladen. Zwar werden auch hier oft Kommentare über das umwerfende Aussehen ihrer Mitstreiter gemacht. Erstaunlicherweise befindet sich auch in diesem Buch kein "normaler" Junge in ihrer Umgebung. Alle glänzen mit perfektem Aussehen, scheinen außer einer Brille keine Makel zu haben und den Mädchen regelrecht den Kopf zu verdrehen. Ich muss sagen, dass mich das immer nervt. Niemand ist perfekt, das sollte sich zumindest im Umfeld wiederspiegeln. Natürlich ziehen bestimmte Typen auch mehr Leser und Leserinnen an, aber ein kleiner Makel würde schon reichen, dass ich mich mehr auf die Personen einlassen kann. Ich muss nicht dauernd an ihre Perfektion erinnert werden.
            Zum Glück hat es sich in diesem Buch in Grenzen gehalten und es ging tatsächlich vordergründig um Layla und ihre Geschichte, der ich so recht gut folgen konnte. Die Liebe hat einen starken Vordergrund, ist aber auszuhalten.
            Die Kapitel sind mit durchschnittlich 20 Seiten verhältnismäßig lang und haben wenig bis keine Absätze. Da ich hauptsächlich unterwegs lese, ist das hin und wieder etwas schwierig, aber machbar.
            Die Charaktere sind mir auf ihre Weise sympathisch gewesen, jeder für sich. Manch einer hat zwar einen sehr fragwürdigen Charakter, ist aber für die Geschichte so wichtig. In jedem Falle scheinen sie mir recht gut durchdacht zu sein. Die Protagonistin ist authentisch, die Anzahl der Charaktere angemessen und gut nachvollziehbar. Ich habe mich nie fragen müssen, wer wer war. Auch die Handlung ist auf ihre Weise authentisch und nachvollziehbar, folgt einem roten Faden und endet mit einem Cliffhanger, der jedoch nicht unbedingt auf ein zweiten Band hinweisen muss, aber dennoch Fragen aufwirft. Die Idee des Buches scheint mir gut umgesetzt, erinnert mich jedoch inhaltlich ein wenig an die Lux-Reihe. Vielleicht liegt es an den Dämonen, welche die Autorin zu mögen scheint. Auch die Geschichte an sich wird grob von vielen Autorinnen genutzt, ist jedoch hier gut verwendet worden.
            Das Genre ist in jedem Falle passend, ich wusste nicht schon nach der Hälfte, wie das Buch ausgeht und hatte schöne Lesestunden. Wirklich nachklingen tut das Buch aber nicht.
            Überraschend gut.

            Zum ersten Mal schrieb Jennifer L. Armentrout im Matheunterricht. Heute lebt sie in Martinsburg in West Virginia und verbringt ihre Zeit neben dem Schreiben mit Lesen, Zombie-Filmen oder mir ihrem Mann und Jack Russel Loki. Die Autorin ist vor allem in den Genre Young Adult, Science Fiction, Fantasy und Romantik. 2013 gewann sie unter anderem den Reviewers Choice Award, 2015 folgte der Editor's Pick und der Moerser-Jugendbuch-Award. Bücher für Erwachsene und junge Heranwachsende schreibt sie zudem unter dem Pseudonym J.Lynn.
            Hast du Fragen zu ihren Büchern, möchtest ein Interview führen oder ein Buch signiert erwerben, hab keine Scheu sie zu kontaktieren. Sie freut sich stets über eine freundliche Mail:
            jenniferlarmentrout@live.com